Moritz Jacobs LL.M. (Leiden)
Moritz Jacobs ist seit Dezember 2025 Doktorand am Institut für Friedenssicherungsrecht unter der Betreuung von Professor Claus Kreß. Während des Studiums an der Universität zu Köln nahm er 2020 an der International Criminal Court Moot Court Competition teil. Das Studium der Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt im Völker- und Europarecht schloss er im September 2023 ab. An der Universität Leiden erlangte er danach im August 2025 einen LL.M. in Public International Law.
Im Rahmen seiner Dissertation widmet er sich der Völkerrechtsgeschichte und untersucht den Einfluss des Heiligen Stuhls auf die Genese des völkerrechtlichen Gewaltverbotes in der Zwischenkriegszeit.
Neben der Promotion ist er als juristischer Referent beim Institut für Staatskirchenrecht der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn beschäftigt und unterstützt hier Professor Ansgar Hense bei Lehrveranstaltungen und Publikationen zum Kirchen- und Staatskirchenrecht.
Veröffentlichungen
Jacobs, Die Verbrecherischen Befehle der Wehrmacht im Spiegel der Nürnberger Prozesse, Bundeswehrverwaltung 6 (2022), 125–129.
Jacobs, Zum Prinzip „Land für Frieden“ der Sicherheitsratsresolution 242, Bundeswehrverwaltung 11 (2021), 250–253.
Aktuelles Forschungsvorhaben
Dissertation mit dem Arbeitstitel „Wie katholisch ist das Gewaltverbot? Die Genese des völkerrechtlichen Gewaltverbotes in der Zwischenkriegszeit unter dem Einfluss vatikanischer Diplomatie“
Moritz Jacobs LL.M. (Leiden)
Externer Doktorand
Institut für Friedenssicherungsrecht