Informationen zur Teilnahme
Ablauf
Jedes Team besteht aus 3 Speaker*innen und 1-2 Researcher*innen. Der Wettbewerb unterteilt sich in zwei Phasen:
1. Schriftliche Phase
Das Team erarbeitet gemeinsam drei umfassende Schriftsätze in englischer Sprache zu einem fiktiven, aber an einen aktuellen Fall angelehnten Problem des Völkerstrafrechts. Im Rahmen der schriftlichen Phase arbeiten Speaker und Researcher eng zusammen, wobei die Researcher in der Regel noch mehr für die Detailkenntnisse bei den Themen zuständig sind.
2. Mündliche Phase
Die Speaker*innen übernehmen im Wettbewerb die mündlichen Vorträge im Main Pleading und im Rebuttal. Für den Erfolg des Teams sind hierbei insbesondere ihre rhetorischen Fähigkeiten, Auftreten und Überzeugungskraft entscheidend.
Die Researcher sind die Inhaltsexpert*innen. Sie bereiten während der Verhandlung das Rebuttal für den/die eigene Speaker*in vor. Dafür achten sie während der Pleadings auf die Argumente der gegnerischen Teams, die Fragen und Zweifel der Judges sowie auf Schwächen bzw. Fehler in der Argumentation des/der eigenen Speaker*in. Sie benötigen dafür einen deutlich breiteren Blick über das gesamte Geschehen als der/die Speaker*in. Von ihrer Auswahl der ergänzend vorzutragenden Argumente hängt der Erfolg des Teams maßgeblich ab.
Das Team wird während des gesamten Wettbewerbes umfassend von erfahrenen Coaches des Lehrstuhlteams betreut. Außerdem wird das Team zu Beginn des Wettbewerbs bei der Einarbeitung in das Völkerstrafrecht unterstützt.
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Teilnahme
Voraussetzungen
- Gute Englischkenntnisse
- Interesse am Völkerrecht
- Fähigkeit und Wille zur selbstständigen Einarbeit in fremde Rechtsmaterien
- Abschluss der Zwischenprüfung und Beginn des Schwerpunktstudiums werden nicht vorausgesetzt.
Bewerbungsunterlagen
Unterlagen können auf Deutsch oder auf Englisch eingereicht werden
- Anschreiben (Motivationsschreiben, max. 1 Seite)
- Tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
- Nachweise der bisherigen Studienleistungen
- Sonstige Nachweise (über ehrenamtliches Engagement, Sprachkenntnisse, Interessen, etc.)
Bewerbungsphase 2027
Die Bewerbungsphase für den diesjährigen Moot Court ist beendet.
Vorteile der Teilnahme
- In erster Linie: Persönlichkeitsentwicklung und Freude an der Sache
- Wertvolle Erfahrung im Arbeitsbereich des Völkerrechts
- Den Haag, den IStGH, Kanzleien und Menschen aus aller Welt kennenlernen
- Gemeinsame Reisen ins In- und Ausland
- Vertiefte Auseinandersetzung mit einem aktuellen Thema des Völkerstrafrechts
- Englische Sprachqualifikation
- Intensive Zusammenarbeit im Team – etwas, das gerade in der juristischen Ausbildung selten ist
- Schulung des juristischen Denkens und Arbeitens
- Nebenbei: Ein „Plus“ im Studienverlauf
Erfolge früherer Teams
- Team 2015/16: Best Oralist im Finale, Erreichen des 2. Platzes
- Team 2017/18: Best Oralist in der Nationalen Vorrunde, 3. Platz für den Defense Counsel, Erreichen des Viertelfinals
- Team 2018/19: 1. Platz in der Nationalen Vorrunde; 3. Platz für den Schriftsatz des „State Council“, Erreichen des Viertelfinals
- Team 2020/21: 17 Platz von 71 Teams allein nach Bewertung der Schriftsätze
Erfahrungsberichte
Einen Bericht über die ICC Moot Court Competition 2010/2011 findet ihr hier.
Der Bericht über die ICC Moot Court Competition 2015/2016 ist hier abrufbar.
Der Bericht über die ICC Moot Court Competition 2023/2024 ist hier abrufbar.
Der Bericht über die ICC Moot Court Competition 2024/2025 ist hier abrufbar.
Kontakt
Elena Barth
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Institut für Friedenssicherungsrecht